Programmauftrag Astrologie?

Und noch ein Update für Interessierte an der Plenarsitzung.

15.10.2024

Vielen Dank für Ihre Nachricht und bitte entschuldigen Sie, dass Sie erst jetzt Antwort erhalten.

Bezüglich Ihrer Anfrage zur Teilnahme den Plenarsitzungen bitten wir Sie, sich direkt per E-Mail an den ORF-Publikumsrat unter publikumsrat@orf.at zu wenden.

ORF-KUNDENDIENST
Generaldirektion | Marketing und Kommunikation


Liebe 482 Mitbeschwerdeführer:innen,
es gibt einen Zwischenstand. 🙂

14.10.2024

Die Wissenschaftsredaktion kritisiert in einer Mail an die ORF-Programmdirektorin, dass sie nicht als Rechtfertigung für das Format instrumentalisiert werden wolle.

Wien – Die Sterne stehen nicht gut für das neue ORF-Format Blick in die Sterne – Die Astro Show. Nachdem sich bereits zahlreiche Wissenschafterinnen und Wissenschafter kritisch geäußert haben, gibt es jetzt auch intern Gegenwind für ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz. Sie hatte das Format kürzlich als „Unterhaltungssendung, die keinerlei wissenschaftlichen Anspruch“ erhebe, verteidigt und dabei auf die Leistungen der ORF-Wissenschaftsredaktion verwiesen.

Genau jene Redaktion wehrt sich jetzt gegen einen Instrumentalisierungsversuch. In einem Schreiben an Groiss-Horowitz, das dem STANDARD vorliegt, kritisiert die Redaktionsvertretung ORF Wissen, dass Astrologie eine „Pseudowissenschaft“ sei und „keine wissenschaftliche Grundlage“ habe. „Gegenteiliges sollte in keinem ORF-Format behauptet werden – insbesondere in Zeiten von steigender Wissenschaftsfeindlichkeit und sinkendem Vertrauen in den ORF.“

Ausgleich und Rechtfertigung

Der Redaktion stößt vor allem sauer auf, dass Groiss-Horowitz die Astro Show zuletzt mit Verweis auf die zahlreichen Sendungen der ORF-Wissenschaftsredaktion verteidigte und auch Preisträgerinnen und Preisträger in der Redaktion nannte. „Wir freuen uns nicht, dass Sie die wissenschaftsjournalistische Arbeit von ORF Wissen als Ausgleich und Rechtfertigung auf die Kritik an der Astro Show genannt haben und dabei auf die Formate Universum und ZiB Wissen, namentlich auf Katharina Veronika Gruber (Förderungspreis für Wissenschaftspublizistik) und Sylvia Unterdorfer (Medienpreis der Österreichischen Schmerzgesellschaft) sowie auf das Team von ZiB Magazin Klima (K3-Preis für Klimajournalismus) verwiesen haben“, heißt es in dem Schreiben.

Kein gemeinsamer Kontext

Und: „Als Redaktionsvertretung von ORF Wissen halten wir fest, dass unsere Arbeit in keinem anderen Kontext mit der Astro Show steht als dem, im Rahmen des ORF gestaltet und gesendet zu werden. Eine Kritik an der Astro Show kann nicht mit einem Verweis auf unsere wissenschaftsjournalistische Arbeit beantwortet werden. Genauso wenig wie im Fall einer Kritik an unserer Arbeit mit einem Verweis auf eine Show geantwortet werden könnte.“

Groiss-Horowitz: 391 Programmstunden Wissenschaft

ORF-Programmdirektorin Groiss-Horowitz reagierte vor wenigen Tagen auf einen offenen Brief der Professorinnen und Professoren des Instituts für Astrophysik. Die Wissenschafterinnen und Wissenschafter orteten einen „Widerspruch zum Bildungsauftrag des ORF“ und sahen durch die Sendung eine „Pseudowissenschaft legitimiert“. Groiss-Horowitz wies den Vorwurf, der ORF fördere damit Wissenschaftsskepsis, zurück. Sie führte zahlreiche Wissenschaftssendungen des ORF ins Treffen und nannte Preisträgerinnen und Preisträger. „Insgesamt standen im vergangenen Jahr neben den aktuellen Informationssendungen 391 weitere Programmstunden im Zeichen von Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen“, so Groiss-Horowitz.

Sehr geehrte Professor:innen des Instituts für Astrophysik,

bezugnehmend auf Ihren offenen Brief vom 3. Oktober möchte ich im Sinne einer adäquaten Einordnung folgende Punkte festhalten.

„Blick in die Sterne – Die Astro Show“ ist eine Unterhaltungssendung, die keinerlei wissenschaftlichen Anspruch erhebt. In der Sendung geht es um Lifestyle – und dazu zählt eben auch das Lesen von Horoskopen.

Für das von Ihnen angesprochene fehlleitende Zitat haben sich die Sendungsmacher:innen entschuldigt. Um keine weiteren Unklarheiten aufkommen zu lassen, wurde es bereits bei allen Wiederholungen sowie bei allen noch verfügbaren Abrufmöglichkeiten (ORF ON) aus der Sendung genommen.

Ihren Vorwurf, der ORF fördere Wissenschaftsskepsis, kann ich nicht gelten lassen. Erst kürzlich hat der ORF die wissenschaftliche Kompetenz im Haus massiv gestärkt und in der multimedialen Abteilung „ORF Wissen“ die Wissenschaftsabteilungen von TV, Radio und Online zur größten Wissenschaftsredaktion des Landes zusammengeführt. Wir sind uns unseres öffentlich-rechtlichen Auftrags bewusst und gerade der ORF trägt in Österreich regelmäßig mit Sendungen wie „Mayrs Magazin“, „ZIB Wissen“ und zahlreichen Radio- und Online-Angeboten wesentlich zur Wissen(schafts)vermittlung bei. Insgesamt standen im vergangenen Jahr neben den aktuellen Informationssendungen 391 weitere Programmstunden im Zeichen von Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen.

Marken wie „Universum“ sind international anerkannt und werden regelmäßig bei den wichtigsten Festivals ausgezeichnet. Der K3-Preis für Klimajournalismus (ZIB Magazin KLIMA), der Förderungspreis für Wissenschaftspublizistik (Katharina Veronika Gruber) und der Medienpreis der Österreichischen Schmerzgesellschaft (Sylvia Unterdorfer) sind weitere Anerkennungen allein im vergangenen halben Jahr für die Arbeit von ORF-Wissenschaftsjournalist:innen.

Der ORF sieht es als seine Verantwortung, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um Wissenschaftsfeindlichkeit keinen Vorschub zu leisten.

Ich bitte Sie, aufgrund eines unrichtigen Zitats in einer Unterhaltungssendung, unsere vielen unterschiedlichen Formate für eine kompetente Wissenschaftsvermittlung nicht in Frage zu stellen

Mit freundlichen Grüßen
Stefanie Groiss Horowitz
ORF-Programmdirektorin

109.000 beim Auftakt

Die Astro Show sorgte bereits vor der erstmaligen Ausstrahlung Ende September für Kritik. Sie wurde unter Martin Gastinger, Unterhaltungschef des ORF-Fernsehens, konzipiert. Im monatlich geplanten Format plaudern zwei Prominente mit „Astro-Influencerin“ Lori Haberkorn und Moderatorin Sasa Schwarzjirg über ihr Sternzeichen. Die erste Sendung stieß auf überschaubares Publikumsinteresse. Im Durchschnitt verfolgten den Auftakt am Samstag, 28. September, um 16 Uhr 109.000 Zuseherinnen und Zuseher. Der Marktanteil lag in der Zielgruppe ab zwölf Jahren bei zwölf Prozent.

Die nächste Astro Show sollte am Sonntag, 27. Oktober, über die Bühne gehen. Zu Gast sind Schauspielerin Lilian Klebow und Sänger Lukas Perman. Im aktuellen ORF-Programm ist sie allerdings nicht mehr zu finden. DER STANDARD hat den ORF um eine Stellungnahme gebeten. Sollte sie eintreffen, ergänzen wir den Artikel. (omark, 14.10.2024)


Liebe Mitbeschwerdeführer:innen,

07.10.2024

zunächst einmal vielen Dank für die vielen Interessensbekundungen, Sympathienoten, Kommentare und Mails, im Postfach liegen jetzt exakt 821 Mails zu diesem Thema, dazu kommen noch die, die auf der Webseite unterzeichnet haben.

Die Sammelbeschwerde ist hiermit geschlossen, Einzelbeschwerden können natürlich immer noch hier angebracht werden.

Nun heißt es warten. Die nächste Plenarsitzung des Publikumsrats ist am Donnerstag, 21. November 2024, 10.00 Uhr, einige haben bislang ihre Teilnahme zugesagt, wir werden danach berichten.


29.10.2024

Der gebührenfinanzierte Österreichische Rundfunk hat eine Astrologie-Sendung eingeführt, angeblich als Unterhaltung. Wer sie sich antun will, findet sie im Archiv. Dies war jedoch nicht nur Unterhaltung. In einer Unterhaltungssendung werden keine Personen als „Expertinnen“ vorgestellt, keine Erklärmodelle für Phänomene in der Welt angeboten, keine Zukunftsprognosen abgegeben.

Astrologie ist Humbug, aber diese Sendung tut so, als wäre sie eine solide und zuverlässige Art der Lebenshilfe. Sie trägt aktiv zu Wissenschaftsfeindlichkeit und Verdummung bei. Diese Serie gehört nicht in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den wir verpflichtend bezahlen, Stichwort Haushaltsabgabe.

Wir reichen daher, mit großer Unterstützung der Skeptiker und mehr als 100 Wissenschaftler:innen eine Eingabe beim Publikumsrat des ORF ein, siehe unten.

In den Medien gibt es seit der Ankündigung ungewöhnlich starke Kritik daran, ich möchte nur ein paar herausgreifen:


MIMIKAMA Tom Wannenmacher

Astrologie statt Aufklärung: Wie der ORF den Bildungsauftrag in die Sterne schreibt

Die „Astro Show“ des ORF – oder wie wir 2024 beschlossen haben, den Bildungsauftrag mal kurz auf die Seite zu legen, um den Sternzeichen ihren großen Moment zu gönnen. Klar, wir haben genug Wissenschaftsshows, Dokumentationen und Bildungsprogramme – Zeit, dass der Widder und der Skorpion mal ans Steuer dürfen!

Und wer wäre besser geeignet, uns die Geheimnisse des Kosmos zu enthüllen, als eine Kabarettistin und ein Opernsänger?

Sigrid Pilz (ORF-Stiftungsrätin der Grünen) scheint das Ganze ja nicht so witzig zu finden und fordert, dass der ORF die „unwissenschaftliche Schwurbelei“ einstampft. Aber mal ehrlich, was ist schon Wissenschaft, wenn der Saturn uns täglich den Weg weist?

Der ORF verteidigt sich natürlich: Horoskope seien „ein Lifestyle-Bestandteil des Alltags“. Na klar! Und warum sollten wir dem Bildungsauftrag folgen, wenn es doch viel einfacher ist, uns zu erzählen, was die Sterne über unser Liebesleben sagen? Schließlich wird es schwierig, rational-wissenschaftliches Denken zu fördern, wenn Merkur im Rücklauf ist.

Und Florian Aigner bezeichnet die „Astro Show“ des ORF als einen „Skandal“, der beachtliche Aufmerksamkeit verdient. Er kritisiert besonders, dass Astrologie als „altes Wissen“ verkauft wird, was er als gefährlich empfindet. Laut Aigner zerstöre der ORF mit diesem Format rational-wissenschaftliches Denken, welches dringend gebraucht würde. Solche Sendungen fördern laut ihm die „Bullshit-Verträglichkeit“ der Menschen und ebnen den Weg für den Glauben an Verschwörungstheorien, wie etwa an Pferdeentwurmungsmittel als Corona-Medizin oder gefälschte Wahlen.

IM ERNST:

Die Sendung „Blick in die Sterne – Die Astro Show“ sorgt nicht ohne Grund für erhebliche Kritik. Sigrid Pilz und weitere Kritiker betonen, dass der ORF mit diesem Format seinen öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag nicht erfüllt. Die Sorge ist berechtigt, dass eine Sendung, die Astrologie als eine ernstzunehmende Methode präsentiert, die Grenze zwischen Unterhaltung und Desinformation verwischt.

Die Kampagne „Astrologie-Show im ORF – Der Beirat“ ruft Zuschauer auf, sich gegen die „Astro Show“ des ORF zu engagieren, indem sie eine formelle Beschwerde einreichen. Diese richtet sich gegen die pseudowissenschaftlichen Inhalte der Sendung, die den Bildungsauftrag des ORF untergraben. Der Beirat bietet eine Plattform, um diese Beschwerde an den Publikumsbeirat zu senden und auf die Entfernung der Sendung hinzuwirken.

MIMIKAMA André Wolf

Astrologie ist Humbug.
Karten können die Zukunft nicht voraussagen.
Sterne haben keinen Einfluß auf Geld, Gesundheit, Arbeit oder Liebe.

Astrologie ist Humbug – und das aus gutem Grund. Die Annahme, dass Sterne und Planeten unser Leben bestimmen, hat weder wissenschaftliche Basis noch logische Fundierung. Astrologie ist ein altes, kulturell verwurzeltes Glaubenssystem, das den Menschen Sicherheit und Orientierung geben soll. Doch trotz ihres verlockenden Versprechens, das Schicksal vorhersagen zu können, ist sie eher ein Produkt psychologischer Bedürfnisse als ein realer Einflussfaktor auf unser Leben.

Karten, wie sie etwa in der Tarot-Lesung verwendet werden, können ebenfalls keine Zukunft vorhersagen. Sie basieren auf Interpretationen und Symbolik, die zwar faszinierend sein können, aber keine Grundlage in der Realität haben. Letztlich lesen Menschen oft das in Karten, was sie ohnehin bereits erwarten oder fürchten. Diese Praxis offenbart mehr über die Gedanken und Sorgen derjenigen, die die Karten legen lassen, als über tatsächliche zukünftige Ereignisse.

Auch die Vorstellung, dass Sterne einen Einfluss auf unser Liebesleben, unsere Karriere oder Gesundheit haben, ist haltlos. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen keinen Zusammenhang zwischen den Bewegungen von Himmelskörpern und Ereignissen auf der Erde. Was wir in unserem Leben erleben, hängt weit mehr von unseren eigenen Entscheidungen, unserem Umfeld und oft von Zufällen ab, als von der Position des Mars oder Saturn.

Am Ende ist Astrologie ein psychologisches Werkzeug, das uns ein Gefühl der Kontrolle oder des Verständnisses gibt, wo es Unsicherheit gibt. Sie bietet ein Narrativ, aber keines, das auf Fakten beruht. Mimikama bietet hingegen Fakten.

FREILICH

Während es Beobachtern zufolge im Trend liegt, sich bei der Suche nach der Liebe, dem Verhalten im Beruf oder anderen wichtigen Lebensfragen auf die Sterne zu verlassen, dürfte es vielen Gebührenzahlern nicht gefallen, dass der ORF seine Einnahmen für derartige Produktionen ausgibt.

Florian Freistetter auf astrodicticum

Lohnt es sich überhaupt, sich darüber aufzuregen? Ist ja nur „Unterhaltung“; ist ja nur ein lustiger Ansatz, um den üblichen Promi-Talk ein wenig aufzupeppen, oder nicht? So mag das vielleicht der ORF sehen – aber so einfach kann man es sich nicht machen. Ich fasse sicherheitshalber noch einmal den Stand des Wissens zur Astrologie zusammen: Astrologie ist Quatsch. Astrologie funktioniert nicht. Es gibt keinen Grund, warum Astrologie funktionieren sollte. Es gibt viele Gründe, die zeigen, dass sie nicht funktionieren kann. Man kann belegen, dass Astrologie nicht funktioniert.

turi2

Sternen-Schwurbelei: Der ORF macht mit seiner neuen Astro-Show Blick in die Sterne eine „völlig unkritische Astrologiesendung ohne wissen­schaftliche Einordnung“, kritisiert „Standard“. In einem Talk mit zwei Promis, moderiert u.a. von „Astro-Influencerin“ Lori Haberkorn (auf dem Foto links), werde „Nonsens auf niedrigem Niveau“ geboten. Man könnte sagen, die Sendung steht angesichts des Verrisses schon jetzt unter keinem guten Stern.

Florian Freistetter im Standard

Natürlich ist eine Astrologieshow im öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Bildungsauftrag ein No-Go. Das bedeutet nicht, dass Astrologie nicht im ORF-Programm vorkommen oder diskutiert werden kann. Aber einen so eindeutig unwissenschaftlichen Aberglauben wie die Astrologie völlig unkritisch als etwas zu präsentieren, mit dem man Erkenntnisse über den Charakter von Menschen oder ihre Zukunft erhalten kann, ist nicht nur kein adäquates Format, sondern aktive Behinderung von Wissensvermittlung.

Dass Gerda Rogers schon so lange im ORF die Irrationalität der Astrologie als seriöse Erkenntnismethode verkaufen kann, ist genau so zu kritisieren wie der Fall der aktuellen Astrologieshow; es zeigt aber auch, dass das Problem des ORF bei der Einordnung der Astrologie nicht neu ist und tief reicht. 

Altpapier

Kommt alles, was in den USA medial geschieht, bald darauf nach Deutschland? Womöglich kommt aber auch bloß alles, was in Österreich läuft, rüber. Dann dürfte demnächst die Frage drohen, ob Astrologie-Shows zum öffentlich-rechttlichen Auftrag gehören (wie der „Standard“ anhand einer ORF-Sendung und Kritik einer Stiftungsrätin daran schildert).

Tagespresse

Die neue Astro-Show beginnt mit einem Paukenschlag: „Oh je, der Mond streift den kleinen Wagen. Diese Konstellation hat leider auch schon Jörg Haider ins Unglück gestürzt. Das bedeutet eine böse Überraschung für alle Genspritzen-Geimpften: Sie sind ab Oktober tot. Schade! Wir wünschen alles Gute für die Nachwelt.“

Glück hätten hingegen die Ungeimpften, erklärt Astro-Influencerin Lori Haberkorn der Moderatorin Sasa Schwarzjirg: Erzengel Gabriel steht im Aszendent Vollholler, zur Sicherheit aber bitte noch die Schläfen und den Anus sechs Stunden lang mit Eisenkraut einreiben und meinem Influencer-Account folgen, zufällig hab ich im Shop gerade Eisenkraut im Angebot.

Wikipedia – aber nur für die Quote 🙂

Die Astro Show war eine Samstagabendshow der ARD in den frühen 1980er-Jahren. Das Thema war die Astrologie. Vom 7. Februar 1981 bis zum 8. Januar 1983 wurden in zweimonatigem Abstand insgesamt zwölf Folgen ausgestrahlt. Moderiert wurde die Show zunächst von Horst Buchholz und ab der sechsten Folge von Hans Peter Heinzl. Co-Moderatorin war in den ersten Folgen die Schauspielerin Rose Renée Roth, danach die Astrologin Elizabeth Teissier. Obschon zwei Jahre regelmäßig im Samstagabend-Programm, galt die Astro Show als großer Flop. Die Zuschauerzahlen waren zum Schluss gering. Das unbeirrte Festhalten an dem Konzept der Astro Show trotz geringster Quote war der Auslöser massiven Spotts. U.a. wurde gelegentlich in anderen Shows die Erfolglosigkeit thematisiert. In Rudis Tagesshow z. B. wurde in einem Sketch gezeigt, wie Hundefänger mit großen Keschern flüchtende und um Hilfe schreiende Passanten fingen, die dann in einen LKW mit der Aufschrift Astro Show verfrachtet wurden (und dann als Publikum im Studio verwendet werden sollten).

Michael Bonvalot

Der ORF kündigt eine eigene Astrologie-Sendung namens „Blick in die Sterne“ an. Esoterischer Müll wird jetzt also breit in die Haushalte verschickt – damit werden auch andere Eso- und Verschwörungserzählungen immer mehr salonfähig gemacht. Mit Gebührengeld. Was soll der Unsinn?

Lukas Resetarits

Unglaublich! Widerlich! ORF Verblödungsauftrag?

Kleine Zeitung

Man redet Leuten ein, Astrologie sei auch irgendwie Wissenschaft. Da muss doch zumindest ein bisschen war dran sein! Man trainiert mit so einer Sendung die Bullshit-Verträglichkeit der Menschen. Unsinn, der alle laut aufschreien lassen sollte, wird als Normalität präsentiert.

Florian Aigner

Viele Leute, darunter auch ich, versuchen Tag für Tag, leicht verständlich zu erklären, was Wissenschaft ist, wie sie funktioniert, unter welchen Umständen sie vertrauenswürdig ist. Das ist mühsam. Und eine solche Sendung macht mit einem Schlag unfassbar viel davon kaputt.

Man redet Leuten ein, Astrologie sei auch irgendwie Wissenschaft. Da muss doch zumindest ein bisschen war dran sein! Man trainiert mit so einer Sendung die Bullshit-Verträglichkeit der Menschen. Unsinn, der alle laut aufschreien lassen sollte, wird als Normalität präsentiert.

Martin Moder

NEUROWISSENSCHAFT?? Bitte, @ORF, das hat nichts mit Unterhaltung zu tun, das ist aktives Sabotieren von Wissenschaftsvermittlung.

Sebastian Panny | moment.at

Ich habe keine Worte dafür, wie schlimm diese Sendung ist. Sie erklärt uns übrigens kurz darauf, dass sie davon ausgeht, dass sich jeder ausgesucht hat, zu welcher Uhrzeit man zur Welt gekommen ist.

Hans Kirchmeyr | kobuk.at

Der ORF hat gestern seine neue Astro-Show im Nachmittags-TV gestartet. Und literally der erste Satz der Moderatorin nach der Begrüßung war ein absurd astrologiefreundliches Falschzitat „von“ Albert Einstein. Mehr müsst ihr dazu eigentl. nicht wissen.

Ein echtes Zitat von Einstein über Astrologie: „Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, was die Pseudowissenschaft der Astrologie betrifft. Der interessante Punkt ist, dass diese Art von Aberglaube so hartnäckig ist, dass er sich über so viele Jahrhunderte halten konnte.“

Und weil wir grad so lustig am Zitieren sind. Hier noch § 10 aus dem ORF-Gesetz: „Der Österreichische Rundfunk hat im Dienst von Wissenschaft und Bildung zu stehen.“ Aber das kann eigentlich auch nur ein absurdes Falschzitat sein.

Aribert Deckers

Konsequentes Idiotentum und Protektion des Brainwashing der Marke ÖRR, Arbeitsamt und ORF: „Vollzeitfernstudium ‚Astrologie‘ per Arbeitsamt: Kosten rund 20.000 Euro“

Falter

Im ORF läuft seit Samstag eine „Astro Show“: Zielloses Gelaber über Astrologie. Auch dafür zahlt Österreich

Es gibt ja Dinge, die möchte der Mensch am liebsten vorab wissen. Ob noch Toilettenpapier da ist, zum Beispiel. Oder ob sich die aufwendige Jobbewerbung lohnt. Oder wer die nächste Regierung anführt. Doch vieles steht, wie es so schön heißt, in den Sternen. Doch mit Wissen der Sterne lassen sich Zuschauer anlocken, dachte sich wohl der Chef der ORF-Unterhaltung Martin Gastinger, als er die Astrologiesendung „Blick in die Sterne“ in seinem Programm platzierte. Einmal im Monat treffen Moderatorin Sasa Schwarzjirg und Astrologin Lori Haberkorn zwei Vertreter eines Sternzeichens, immer einen Mann und eine Frau, um mit ihnen über Astrologie zu sprechen. Was so viel heißt wie: Waagen müssten lernen, Nein zu sagen, empfiehlt Haberkorn. Das sei eine „ganz, ganz wichtige Aufgabe“. Eine wichtige Aufgabe ist auch der Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Seit 1. Jänner 2024 zahlen die Menschen in Österreich monatlich 15,30 Euro Haushaltsabgabe für dessen Finanzierung. Wird dieses Geld in Schwurbelshows zu guten Sendezeiten investiert, zeigt das vor allem eines: Gesicherte Einnahmen steigern die Qualität nicht an allen Stellen.

Newsflix

Am Tag vor der ersten Hochrechnung startet der ORF eine neue „Astro Show“. Wird das Wahlergebnis diesmal ausgependelt? Und Kickl unter Einsatz von „Full Moon Aura Spray“ von der Kanzlerschaft abgehalten? Vielleicht weiß die Mondin dazu mehr.

Die Presse Veronika Schmidt

Vielleicht will der ORF, dass mehr Menschen den Kopf wieder heben, in Richtung Sternenhimmel? Weil nach der Wahl 71 Prozent der Wählenden den Kopf hängen ließen. Ihnen ist sicher schon aufgefallen, dass „Die Presse“ eine der wenigen Tageszeitungen ist, die kein Horoskop verbreitet, weder in der Printausgabe noch auf all unseren anderen Kanälen. Ganz anders beim ORF: Dieser hat in seinem Gesetz zwar den Bildungsauftrag verankert, demzufolge er „im Dienst von Wissenschaft und Bildung zu stehen hat“. Das hält das Medienunternehmen aber nicht davon ab, seit 32 (!) Jahren die Sternstunden mit Gerda Rogers im Radio zu senden (erster Co-Moderator war 1992 Oliver Baier).

Doch nun setzte der ORF der Verbreitung von unwissenschaftlichem Horoskopokus noch eins drauf: Am Wochenende wurde die erste Folge der TV-Show „Blick in die Sterne“ ausgestrahlt – und nein: Das ist nicht als Satire gedacht. Mit vollem Ernst erzählt die Moderatorin Sasa Schwarzjirg auf ORF 2 (ihre Schwester bei Puls 4 muss im „Café Puls“ kein Horoskop mehr ansagen), dass die Astrologie eine Wissenschaft für sich sei. Gleich in der Anmoderation legt sie Albert Einstein ein falsches Zitat in den Mund und stellt Lori Haberkorn vor, die „Astrologie mit Neurowissenschaft verbindet“. Unerwähnt bleibt, dass Einstein die Astrologie als Pseudowissenschaft betitelt hat. Aber wen juckt das schon, in einer Zeit, in der Wissenschaftsfeindlichkeit voll im Trend liegt und alternative Fakten Wahlen gewinnen? Aber vielleicht will der ORF einfach, dass die Menschen wieder mehr nach oben schauen? Also den Blick zum Himmel heben, nachdem seit Sonntag 71 Prozent der Wählenden den Kopf haben hängen lassen.

Die Presse Erich Kocina

Neulich beim ORF

A: Burschen, die Leute glauben immer weniger an die Wissenschaft. Wir müssen etwas unternehmen!
B: Sehr richtig! Darum starten wir heute „Blick in die Sterne – Die Astro Show“, wo es Einblicke in die faszinierenden Geheimnisse der Astrologie gibt.
A: Bist ang’rennt? Astrologie ist erwiesenermaßen Humbug.
B: Aber seit 6000 Jahren deuten Menschen die Sterne. Es ist eine Faszination, die ungebrochen ist.
A: Ja, aber es ist einfach nur Schwachsinn.
B: Es gibt Sternzeichen, da funkt es mit mir ganz und gar nicht. Ob das wirklich nur Zufälle sind?
A: Ich glaub, bei dir funkt einiges anderes nicht!
B: Wir wollen diese Schiene noch weiter ausbauen. Beim Wetterbericht wollen wir in Zukunft auch das Astralwetter ansagen.
A: Äh …
B: Und in der „Zeit im Bild“ werden wir die Moderatoren mit Astro-Influencern zusammenspannen.
A: Wus?
B: Genau! Und die Hochrechnung bei der Wahl am Sonntag wird die Gerda Rogers auspendeln.
A: Oida, ist euch wirklich überhaupt nichts mehr zu blöd?
B: Das steht in den Sternen …

Der Standard

„Verdummung durch Esoterik“: ORF-Stiftungsrätin fordert Aus der „Astro Show“ Sigrid Pilz kritisiert „unwissenschaftliche Schwurbelei“. Der ORF verteidigt die Sendung: Horoskope seien für „viele ein Lifestyle-Bestandteil des Alltags“

Sollte sich jemand fragen, warum in Österreich Schwurbelsender und -plattformen erfolgreich sind und Wissenschaftsskepsis Hochkonjunktur hat, dann muss er nur am Samstag um 16 Uhr auf den ORF und die neue Astro Show schauen. Was ORF 2 mit dem Mäntelchen „Unterhaltung“ umhüllt, ist Nonsens auf niedrigem Niveau. Nicht genug, dass Gerda Rogers auf Ö3 seit Jahren ihr Unwesen treibt, so macht der öffentlich-rechtlicheRundfunk jetzt auch im Fernsehen eine völlig unkritische Astrologiesendung ohne wissenschaftliche Einordnung.

Mercedes Glasnic auf Youtube


OK, das kann ich jetzt noch bestimmt 12m lang machen, die Zitate und Nennungen. Aber das hilft nichts, beschweren wir uns gemeinsam, diejenigen, die das noch nicht unterzeichnet haben, die können es hier tun:

https://tv.derbeir.at/astrologie2024/
Die Eingabe
Betreff: „Blick in die Sterne – Die Astro Show: Waage“ vom 28. 9. 2024 16:00, ORF 2

Sehr geehrte Damen und Herren im Publikumsrat,
anbei finden Sie die von mir und weiteren Beschwerdeführer:innen unterzeichnete Eingabe über die oben angeführte Astrologiesendung im Österreichischen Rundfunk.

Es ist davon auszugehen, dass Sie über die Aufregung, die diese Sendung verursacht hat, informiert sind. Die anderen Mitunterzeichner:innen und ich sind der Meinung, dass die Sendung den öffentlich-rechtlichen Auftrag des Österreichischen Rundfunks nicht erfüllt, ganz im Gegenteil.

Die Verstöße waren unserer Meinung nach:

  1. Die Objektivität wird von dieser Methode zunächst einmal außer Kraft gesetzt. Die Astrologie sowie das Ziehen von Tarotkarten sind gleichermaßen ungeeignet, Aussagen über die Gegenwart oder die Zukunft zu treffen, da sie den Anforderungen an Objektivität nicht genügen. Diese Schlussfolgerung wurde jedoch durch die Einbeziehung einer „Expertin“ suggeriert, ohne dass eine entsprechende Einordnung erfolgt wäre.

    Dies ist als ein Verstoß gegen § 1 (3) ORF-Gesetz zu interpretieren.

  2. Gegen die Objektivität: Die Sendung wurde mit einem angeblichen Einstein-Zitat eröffnet. Diese Behauptung ist jedoch unzutreffend, da das Zitat nicht von Albert Einstein überliefert ist. In der Tat findet sich in den überlieferten Aussagen Albert Einsteins eine ablehnende Haltung gegenüber der Astrologie. Eine einfache Recherche außerhalb der Astrologieblase hätte der Redaktion Aufschluss über diese Tatsache geben können.

    Dies ist als ein Verstoß gegen § 4 (1.5) und (13) ORF-Gesetz zu interpretieren.

  3. Gegen den Auftrag zu anspruchsvollen Inhalten sowie die Unverwechselbarkeit des ORF im Wettbewerb zu kommerziellen Sendern. Die Präsenz von Horoskopen in Boulevardmedien ist kein hinreichender Grund für den ORF, ein ähnliches Format zu etablieren.

    Dies ist als ein Verstoß gegen § 4 (3) ORF-Gesetz zu interpretieren.

  4. Gegen den Auftrag, ein differenziertes Gesamtprogrammangebot von Information, Kultur, Unterhaltung und Sport zu gestalten. Die Sendung ist zwar als „Unterhaltung“ eingestuft, dies entspricht jedoch nicht ganz der Wahrheit. In Unterhaltungssendungen werden keine „Expertinnen“ befragt, und keine Aussagen über Mechanismen in der Welt sowie über die Zukunft getätigt. Hier wurden die Genres Information und Unterhaltung in einer gefährlichen Weise vermischt. Der Begriff „Unterhaltung“ kann nicht als Rechtfertigung für Desinformation dienen.

    Dies ist als ein Verstoß gegen § 4 (4) ORF-Gesetz zu interpretieren.
  5. Gegen den Programmauftrag in den Punkten 1, 5, 13, 14 und 18.“

Wir freuen uns auf die angemessene Berücksichtigung unserer Argumente bei der Diskussion der Sendung in der nächsten Sitzung des Publikumsbeirats am 21. November 2024

Dr. Andreas Gradert
Humanistischer Verband Österreich


Folgende Unterzeichner sind mit der Veröffentlichung Ihres Namens einverstanden:

Frau Angelika Aringer, MA | Tulln
Frau Birgit Bachhofner, BA | Guntramsdorf
Herr Dr. techn. Sebastian Bachmann | Wien
Herr DDr. Ulrich Berger | Mauerbach
Herr Mag. pharm. Dr. Edmund Berndt | Attersee
Herr Dr. Ernst Bonek | Wien
Herr Florian Fankhauser | Hall
Herr Thomas Fastl | Aich
Frau Dr.in Christa Federspiel | Wien
Herr Dr. Dipl.-Ing. Valentin Friedrich | Wien
Herr Ing. Bernhard Frois | Leoben
Herr Robert Gatter | Tulln an der Donau
Herr Wolfgang Grabner | Ottensheim
Herr Dr. Andreas Gradert, MSc MA | Enzersdorf/Fischa
Frau Reneé Brigitta Grmusa-Kemer | Gunskirchen
Herr Ing. Franz Haider | Krumau am Kamp
Herr Mst. Nikolaus Haselwanter | Mieming
Frau Dr.in Margit Hemetsberger | Wien
Herr Univ.-Prof. Dr. Gerhard Hensler | Wien
Frau Elisabeth Hewson | Wien
Herr Thomas Höllriegl | Groß-Siegharts
Herr Ralph Holtfeuer | Rum
Herr Ing. Siegfried Huss | Wien
Herr Wolfgang Illmeyer | Bad Vöslau
Herr Dr. Wilfried Imrich | Leoben
Herr Dr. Michael Jachan | Wien
Herr Peter Jaglo | Dornbirn
Herr Univ.-Prof. Dr. Franz Kerschbaum | Wien
Frau Dipl.-Ing.in Heidrun Kirchweger | Graz
Frau Ass.-Prof.in Dr.in Kristina Kislyakova | Wien
Herr Gerhard Könighofer | Neunkirchen
Herr Dr. Christoph Krall | Wien
Herr Christian Laimer | Wien
Herr Oberst a.D. Dietger Lather | Innsbruck

Frau Ina Lutz | Salzburg
Herr Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang Mähr | Sierndorf
Herr BWM Mag. Philipp Maier | Wien
Herr Thomas Mayr |
Frau Gabriele Mitschke | Wien
Herr Dipl.-Phys. Mag. rer. nat Roland Mross | Bad Hall
Herr Mag. Dr. Manfred Mühlbacher | Seekirchen
Herr Dr. Moritz Mühlbacher | Salzburg
Frau Ass. Prof.in Marion Näser-Lather | Innsbruck
Herr Klaus Oberndorfer | Vöcklabruck
Herr Rainer Oberndorfer | Wien
Herr Dipl.-Ing. Karl Payer | Vorderstoder
Herr DI Alexander Pikhard | Wien
Frau Mag.a Dr.in Anneliese Pongratz | Deutschlandsberg
Herr Dr. Gerfried Pongratz | Deutschlandsberg
Herr Stephan Reiter-Petrov | Wien
Herr Thomas Schierer-Poindl | St.Valentin
Herr Thomas Schobesberger, MSc BEd | Wien
Herr David Schuster, MSc | Graz
Frau Dr.in Inge Schuster | Wien
Frau MMag.a Dr.in Christine Schwab | Wien
Herr Christian Schwarz | Wien
Herr Dr. Wolfgang Svrcek-Seiler | Wien
Herr Norbert F.J. Tischelmayer | Wien
Frau Nicole Uttenthaler, MSc | Wien
Herr Dr. Stefan Uttenthaler | Wien
Herr Patrick Wagner -Draxler | Wien
Herr Eric Waschkau, MSc | Innsbruck
Herr ao.Univ.-Prof.i.R. Ronald Weinberger | Zirl
Herr Dr. Werner W. Weiss | Wien
Herr DDr. Viktor Weisshäupl | Wien
Frau Dr.in Julia Weratschnig | Anthering
Herr Mag. Clemens Wittwehr | Wien
Herr Ing. Johann Zamburek | Purkersdorf


Auf eine Einzelbeschwerde gab es bereits heute folgenden Kommentar von ORF-Kundendienst:

Was mal wieder ein Serienbrief ist, von anderer Stelle bekam ich dieses zugeschickt.

Update:

Mittlerweile habe ich von 13 verschiedenen Beschwerdeschreibern den gleichen Text bekommen, das schein heute also der meistbenutzte Textbaustein beim ORF zu sein.

In unserem Schreiben werden wir also noch diesen Text erwähnen, und das wir keineswegs mit dieser Antwort zufrieden sein werden, da sie sachlich falsch ist.

Als Antwort eignet sich hier hervorragend der Verweis auf die eigene Statistik des ORF aus dem ORF–Jahresbericht 2023 gemäß § 7 ORF-Gesetz März 2024. (Danke an Dr. Inge Schuster vom scienceblog)

2,3%, das ist doch etwas, oder? WTF…

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