Salzburg | Rose der Menschenrechte

2021 ging die Rose an die Aktion Hunger auf Kunst und Kultur. Im Bild von links: Robert Buggler (Laudator), Christine Dürnfeld (Sprecherin Plattform Menschenrechte) und Preisträgerin Brigitte Buchacher (Hunger auf  Kunst und Kultur, Laube)

Seit dem Jahr 2003 verleiht die Plattform für Menschenrechte (auch der Humanistische Verband Österreich ist dort Mitglied) alljährlich die Rose der Menschenrechte. Mit diesem Preis zeichnen wir Initiativen und Personen aus, die sich in besonderem Maß für Menschenrechte und verletzliche Gruppen im Bundesland Salzburg einsetzen.

Kommende Woche, am 10. Dezember ab 18 Uhr im Kapitelsaal verleiht das Netzwerk der Plattform für Menschenrechte wieder die Rose der Menschenrechte. Im Anschluss werden Pepo Mautner und Günther Marchner (Gründungsmitglieder) eine Podiumsdiskussion mit Vesna Kilom, Abdullah Cetin, Elsa Lux und Christine Nagl moderieren und die Gäste so durch einige Aspekte von 25 Jahren Menschenrechtsarbeit in Salzburg führen. Alle Infos hier, wir bitten um Anmeldung unter office@menschenrechte-salzburg.at

Ab 20 Uhr wird Gianni Jovanovic aus seinem Buch „Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“ lesen (organisiert von der Caritas Salzburg). 

Alle Preisträger:innen

2023: Fridays for Future Salzburg, Erde brennt Salzburg für ihren Einsatz für das Klima und die Umwelt. Laudatio

2022: 15 Personen, die Geflüchtete in Salzburg über viele Jahre ehrenamtlich unterstützen und begleitenLaudatio

2021: Die Aktion Hunger auf Kunst und Kultur und ihr Engagement für das Menschenrecht auf kulturelle Teilhabe. Laudatio

2020: VertretungsNetz für den Schutz der Grundrechte von Menschen mit psychischer Erkrankung oder intellektueller Beeinträchtigung. Laudatio

2019: Künstler*innen, die in Werken ihre verletzliche Situation zum Ausdruck bringen. Laudatio

2018: Salzburger Initiative Kirchenasyl und das Team der Rechtsberatung vom Diakonie FlüchtlingsdienstLaudatio Kirchenasyl, Laudatio Rechtsberatung

2017: Das Team der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg. Laudatio

2016: Talk Together – Verein Sbg. Kommunikation & Kultur für den Einsatz für Flüchtlinge und das Schaffen von Räumen, in denen sich Flüchtlinge selbst artikulieren können. Laudatio.

2015: Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die sich für Flüchtlinge eingesetzt habenLaudatio

2014: 31 Salzburger NGOs, die sich für ein Klima des Respektes und einen würdevollen Umgang mit Armutsmigrant*innen einsetzenMedieninformation

2013: DasPersonenkomitee Stolpersteine, das die Erinnerung an Menschenrechtsverletzungen wach hält und dazu auffordert, auch heute Zivilcourage zu zeigen. Laudatio

2012: Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder Vereine, all jene Menschen, die sich rund um das Bleiberecht in Salzburg engagieren. Einladung 

2011: Verein Ketani für Sinti und Roma aus Linz für ihren Kampf um die Menschenrechte der Roma und Sinti, die größte europäischen Minderheit. Sie erheben solidarisch ihre Stimme für die Volksgruppe. Laudatio

2010: Team des Vereins Frauentreffpunkt Salzburg als Anerkennung für die langjährige parteiliche, ganzheitliche und niedrigschwellige Hilfe zur Selbsthilfe für Salzburger Frauen. Laudatio

2009: Team von Therapeutinnen und Therapeuten des Flüchtlings-Therapie-Projektes ONEROS für viele Jahre engagierter psycho-therapeutische Arbeit zur Unterstützung von traumatisierten Flüchtlingen in Salzburg. Laudatio

2008: Ensemble und Team des Theater Ecce, die mit der Produktion „Nachtasyl“ einen wichtigen Beitrag zu einerKultur der Menschenrechte in der Stadt Salzburg leisten. Laudatio

2007: Verein Kristall & Arbeitsgruppe Integration der Stadt Hallein für ihren Einsatz auf vielen Ebenen für Integration und Gleichberechtigung von Migrant*innen in Hallein. Laudatio

2006: Jugendzentrum IGLU für die offene Arbeit mit und für Jugendliche(n) mit Migrationshintergrund. (Artikel 26 und 27: Kulturelle Betreuung – Freiheit des kulturellen Lebens)

2005: Verein VIELE Frauen für die interkulturelle Arbeit mit und für Frauen mit Migrationshintergrund. (Artikel 26 und 27: Kulturelle Betreuung – Freiheit des kulturellen Lebens)

2004: Verein Einstieg für die Schaffung von Qualifikations- und Einstiegsmöglichkeiten für Jugendliche in den Arbeitsmarkt. (Artikel 23: Recht auf Arbeit)

2003: Amnesty Flüchtlingsgruppe Salzburg für die Beratung und Betreuung von Flüchtlingen in der Schubhaft im Polizei-Anhaltezentrum Salzburg. (Artikel 14: Recht auf Asyl)

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