Salzburg | Rose der Menschenrechte
Seit dem Jahr 2003 verleiht die Plattform für Menschenrechte (auch der Humanistische Verband Österreich ist dort Mitglied) alljährlich die Rose der Menschenrechte. Mit diesem Preis zeichnen wir Initiativen und Personen aus, die sich in besonderem Maß für Menschenrechte und verletzliche Gruppen im Bundesland Salzburg einsetzen.
Kommende Woche, am 10. Dezember ab 18 Uhr im Kapitelsaal verleiht das Netzwerk der Plattform für Menschenrechte wieder die Rose der Menschenrechte. Im Anschluss werden Pepo Mautner und Günther Marchner (Gründungsmitglieder) eine Podiumsdiskussion mit Vesna Kilom, Abdullah Cetin, Elsa Lux und Christine Nagl moderieren und die Gäste so durch einige Aspekte von 25 Jahren Menschenrechtsarbeit in Salzburg führen. Alle Infos hier, wir bitten um Anmeldung unter office@menschenrechte-salzburg.at.
Ab 20 Uhr wird Gianni Jovanovic aus seinem Buch „Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“ lesen (organisiert von der Caritas Salzburg).
Alle Preisträger:innen
2023: Fridays for Future Salzburg, Erde brennt Salzburg für ihren Einsatz für das Klima und die Umwelt. Laudatio
2022: 15 Personen, die Geflüchtete in Salzburg über viele Jahre ehrenamtlich unterstützen und begleiten. Laudatio
2021: Die Aktion Hunger auf Kunst und Kultur und ihr Engagement für das Menschenrecht auf kulturelle Teilhabe. Laudatio
2020: VertretungsNetz für den Schutz der Grundrechte von Menschen mit psychischer Erkrankung oder intellektueller Beeinträchtigung. Laudatio
2019: Künstler*innen, die in Werken ihre verletzliche Situation zum Ausdruck bringen. Laudatio
2018: Salzburger Initiative Kirchenasyl und das Team der Rechtsberatung vom Diakonie Flüchtlingsdienst. Laudatio Kirchenasyl, Laudatio Rechtsberatung
2017: Das Team der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg. Laudatio
2016: Talk Together – Verein Sbg. Kommunikation & Kultur für den Einsatz für Flüchtlinge und das Schaffen von Räumen, in denen sich Flüchtlinge selbst artikulieren können. Laudatio.
2015: Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die sich für Flüchtlinge eingesetzt haben. Laudatio
2014: 31 Salzburger NGOs, die sich für ein Klima des Respektes und einen würdevollen Umgang mit Armutsmigrant*innen einsetzen. Medieninformation
2013: DasPersonenkomitee Stolpersteine, das die Erinnerung an Menschenrechtsverletzungen wach hält und dazu auffordert, auch heute Zivilcourage zu zeigen. Laudatio
2012: Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder Vereine, all jene Menschen, die sich rund um das Bleiberecht in Salzburg engagieren. Einladung
2011: Verein Ketani für Sinti und Roma aus Linz für ihren Kampf um die Menschenrechte der Roma und Sinti, die größte europäischen Minderheit. Sie erheben solidarisch ihre Stimme für die Volksgruppe. Laudatio
2010: Team des Vereins Frauentreffpunkt Salzburg als Anerkennung für die langjährige parteiliche, ganzheitliche und niedrigschwellige Hilfe zur Selbsthilfe für Salzburger Frauen. Laudatio
2009: Team von Therapeutinnen und Therapeuten des Flüchtlings-Therapie-Projektes ONEROS für viele Jahre engagierter psycho-therapeutische Arbeit zur Unterstützung von traumatisierten Flüchtlingen in Salzburg. Laudatio
2008: Ensemble und Team des Theater Ecce, die mit der Produktion „Nachtasyl“ einen wichtigen Beitrag zu einerKultur der Menschenrechte in der Stadt Salzburg leisten. Laudatio
2007: Verein Kristall & Arbeitsgruppe Integration der Stadt Hallein für ihren Einsatz auf vielen Ebenen für Integration und Gleichberechtigung von Migrant*innen in Hallein. Laudatio
2006: Jugendzentrum IGLU für die offene Arbeit mit und für Jugendliche(n) mit Migrationshintergrund. (Artikel 26 und 27: Kulturelle Betreuung – Freiheit des kulturellen Lebens)
2005: Verein VIELE Frauen für die interkulturelle Arbeit mit und für Frauen mit Migrationshintergrund. (Artikel 26 und 27: Kulturelle Betreuung – Freiheit des kulturellen Lebens)
2004: Verein Einstieg für die Schaffung von Qualifikations- und Einstiegsmöglichkeiten für Jugendliche in den Arbeitsmarkt. (Artikel 23: Recht auf Arbeit)
2003: Amnesty Flüchtlingsgruppe Salzburg für die Beratung und Betreuung von Flüchtlingen in der Schubhaft im Polizei-Anhaltezentrum Salzburg. (Artikel 14: Recht auf Asyl)

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